Dienstag, 29. Dezember 2015
Hand auf`s Herz
livs block, 23:34h
Eben las ich folgendes Posting:
"Trau dich."
flüstert das Herz.
"Noch nicht genug
auf die Fresse
gekriegt?"
fragt das Schicksal.
Es ist wohl der älteste Kampf der Welt. Vielleicht in etwas grobe Worte gepackt.
Ich mag die Aufforderung, immer meinem Herzen zu folgen, auch wenn ich in der Vergangenheit schön desöfteren die Fresse poliert bekommen habe. Vom Schicksal. Dass das klar ist. Ein stummer Trotz in mir weigert sich hartnäckig mein Leben nun anders leben zu wollen. Ich glaube dieses "Geh´wohin dein Herz dich trägt" - auch ein übrigens tolles Buch von Susana Tamaro - sollte der einzige Wegweiser im Leben eines jeden sein.
Dennoch, wenn ich mich umsehe, dann fühle ich mich manchmall umzingelt von Menschen, die vieles tun. Was sie aber nicht tun, ist ihrem Herzen zu folgen. Sie verharren in Gewohnheiten, Bequemlichkeiten und reden sich offenbar erfolgreich ein, ein selbstbestimmtes Leben zu führen.
Eines finde ich muss klar sein: Der Weg des Herzens impliziert nicht, dass in der Folge das Leben immer einfach, schön und glücklich verläuft. Das muss es zwangsläufig nicht bedeuten. Natürlich liegen auf diesem Weg Stolpersteine, mühsame Anstiege. Ja. Aber wenn ich eine Entscheidung aus tiefster Überzeugung treffe und damit für mich einstehe, dann ist der Weg vielleicht anstrengend. Aber er ist auch authentisch und ich gehe ihn, weil ich fühle, dass er richtig für mich ist.
Mit dem Bewusstsein für dieses Gefühl halte ich es dann lieber hiermit: "Wenn dir jemand auf die Wange schlägt, dann halte ihm die andere Seite hin."
"Trau dich."
flüstert das Herz.
"Noch nicht genug
auf die Fresse
gekriegt?"
fragt das Schicksal.
Es ist wohl der älteste Kampf der Welt. Vielleicht in etwas grobe Worte gepackt.
Ich mag die Aufforderung, immer meinem Herzen zu folgen, auch wenn ich in der Vergangenheit schön desöfteren die Fresse poliert bekommen habe. Vom Schicksal. Dass das klar ist. Ein stummer Trotz in mir weigert sich hartnäckig mein Leben nun anders leben zu wollen. Ich glaube dieses "Geh´wohin dein Herz dich trägt" - auch ein übrigens tolles Buch von Susana Tamaro - sollte der einzige Wegweiser im Leben eines jeden sein.
Dennoch, wenn ich mich umsehe, dann fühle ich mich manchmall umzingelt von Menschen, die vieles tun. Was sie aber nicht tun, ist ihrem Herzen zu folgen. Sie verharren in Gewohnheiten, Bequemlichkeiten und reden sich offenbar erfolgreich ein, ein selbstbestimmtes Leben zu führen.
Eines finde ich muss klar sein: Der Weg des Herzens impliziert nicht, dass in der Folge das Leben immer einfach, schön und glücklich verläuft. Das muss es zwangsläufig nicht bedeuten. Natürlich liegen auf diesem Weg Stolpersteine, mühsame Anstiege. Ja. Aber wenn ich eine Entscheidung aus tiefster Überzeugung treffe und damit für mich einstehe, dann ist der Weg vielleicht anstrengend. Aber er ist auch authentisch und ich gehe ihn, weil ich fühle, dass er richtig für mich ist.
Mit dem Bewusstsein für dieses Gefühl halte ich es dann lieber hiermit: "Wenn dir jemand auf die Wange schlägt, dann halte ihm die andere Seite hin."
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Das neue Jahr am Start
livs block, 13:31h
Nur noch ein paar wenige Tage und das neue Jahr steht in den Startlöchern. Endlich? Oder schon wieder?
Für viele ist der Beginn eines neuen Jahres wie ein Startschuss bisher unerfüllte Wünsche, Pläne und Aufgaben anzugehen. Es ist als ob man ein bestimmtes Datum braucht, um es endlich zu wagen. Und dann kommt der Tag und wie oft stellt man fest, dass man doch nichts ändert. Man verharrt in denselben Mustern, der Alltag stellt sich ein und man verändert nichts. Aber egal, das nächste Silvester kommt ja bestimmt und damit ein neuer Versuch, aus dem Leben das Leben zu machen, das man eigentlich leben will.
Ja. eigentlich. Warum dann eigentlich warten? Warum nicht jetzt sofort damit anfangen die Dinge zu ändern oder zu leben, die man ändern oder leben will?
Die letzten Tage habe ich viel Ruhe gehabt (so weit das mit zwei Jungs im Alter von 8 und 10 möglich ist) und mir ist vieles klar geworden. Ja, als alleinerziehende Mutter habe ich nicht viel Geld und bisher dachte ich, dass mir vieles dadurch nicht möglich ist. Reisen. Mit meinen Jungs oder auch allein. Ich kann meinen Jungs vielleicht nicht viel Materielles mitgeben, aber was ich Ihnen mitgeben kann, ist einen neugierigen und offenen Blick auf die Welt zu entwickeln. Und vielleicht die Gabe, dass man auch mit wenig (Geld) ein erfülltes und inspirierendes Leben leben kann. Während ich also bisher immer dachte: "Wie soll ich es bloß machen, dass ich meinen Kindern etwas von der Welt zeigen kann und wie toll es ist, dass es überall Neues, Fremdartiges und Schönes (und auch Hässliches natürlich) zu entdecken gibt?" hat sich mein Blickwinkel in den letzten Tagen geändert. Ich hab nicht viel, aber ich kann viel machen. Und ich habe viel zu geben. Gedacht, getan. Wir werden im nächsten Jahr also öfter verreisen. Und wegen des begrenzten Budgets in Jugendherbergen übernachten, die tolle Angebote für Familien haben. Meinem Horizont erweiternden, heiß geliebten Reisen steht also nichts im Weg. Gut, nicht mehr wie früher als ich noch verheiratet war und mir über Finanzielles keine Gedanken machen musste. Als es tolle Hotels oder andere Unterkünfte waren. Aber so verreist, wie ich WIRKLICH verreisen will, bin ich damals nicht. Da (fast) alles möglich war, habe ich es nicht wirklich geschätzt. Oder anders gesagt, ich hatte mir nicht Gedanken darüber gemacht, wie ich eigentlich verreisen will. Durch meine veränderten Lebensumstände musste ich aber nachdenken, Darüber, was ich eigentlich wirklich will und wie ich lebe. Und es gibt kein "Das geht nicht." Es gibt nur ein "Wie lässt es sich unter den gegebenen Umständen umsetzen?" und die Frage, was mir wirklich wichtig ist. Was ich mir und meinen Kindern ermöglichen will. Welche Werte für mich wirklich zählen. Ist es das tolle Hotel? Oder sind es nicht vielmehr die Veränderungen (in einem selbst), die das Reisen mit sich bringt? Manchmal denke ich, dass ich für andere, nach außen hin betrachtet, so viel weniger habe als früher und dass vermutlich viele meiner Bekannte denken, dass es ein Fehler war sich zu trennen und die komfortablen Lebensumstände aufzugeben. Dabei fühle ich, dass ich so viel mehr habe. Ich habe die Möglichkeit so zu leben, wie ich es will und wie ich es für wertvoll halte. Und das versuche ich jeden Tag umsetzen. Nicht erst ab Silvester. Sondern immer. Jetzt. Genau in diesem Augenblick, mit diesem Blogg tue ich es. Ich bin glücklich.
Für viele ist der Beginn eines neuen Jahres wie ein Startschuss bisher unerfüllte Wünsche, Pläne und Aufgaben anzugehen. Es ist als ob man ein bestimmtes Datum braucht, um es endlich zu wagen. Und dann kommt der Tag und wie oft stellt man fest, dass man doch nichts ändert. Man verharrt in denselben Mustern, der Alltag stellt sich ein und man verändert nichts. Aber egal, das nächste Silvester kommt ja bestimmt und damit ein neuer Versuch, aus dem Leben das Leben zu machen, das man eigentlich leben will.
Ja. eigentlich. Warum dann eigentlich warten? Warum nicht jetzt sofort damit anfangen die Dinge zu ändern oder zu leben, die man ändern oder leben will?
Die letzten Tage habe ich viel Ruhe gehabt (so weit das mit zwei Jungs im Alter von 8 und 10 möglich ist) und mir ist vieles klar geworden. Ja, als alleinerziehende Mutter habe ich nicht viel Geld und bisher dachte ich, dass mir vieles dadurch nicht möglich ist. Reisen. Mit meinen Jungs oder auch allein. Ich kann meinen Jungs vielleicht nicht viel Materielles mitgeben, aber was ich Ihnen mitgeben kann, ist einen neugierigen und offenen Blick auf die Welt zu entwickeln. Und vielleicht die Gabe, dass man auch mit wenig (Geld) ein erfülltes und inspirierendes Leben leben kann. Während ich also bisher immer dachte: "Wie soll ich es bloß machen, dass ich meinen Kindern etwas von der Welt zeigen kann und wie toll es ist, dass es überall Neues, Fremdartiges und Schönes (und auch Hässliches natürlich) zu entdecken gibt?" hat sich mein Blickwinkel in den letzten Tagen geändert. Ich hab nicht viel, aber ich kann viel machen. Und ich habe viel zu geben. Gedacht, getan. Wir werden im nächsten Jahr also öfter verreisen. Und wegen des begrenzten Budgets in Jugendherbergen übernachten, die tolle Angebote für Familien haben. Meinem Horizont erweiternden, heiß geliebten Reisen steht also nichts im Weg. Gut, nicht mehr wie früher als ich noch verheiratet war und mir über Finanzielles keine Gedanken machen musste. Als es tolle Hotels oder andere Unterkünfte waren. Aber so verreist, wie ich WIRKLICH verreisen will, bin ich damals nicht. Da (fast) alles möglich war, habe ich es nicht wirklich geschätzt. Oder anders gesagt, ich hatte mir nicht Gedanken darüber gemacht, wie ich eigentlich verreisen will. Durch meine veränderten Lebensumstände musste ich aber nachdenken, Darüber, was ich eigentlich wirklich will und wie ich lebe. Und es gibt kein "Das geht nicht." Es gibt nur ein "Wie lässt es sich unter den gegebenen Umständen umsetzen?" und die Frage, was mir wirklich wichtig ist. Was ich mir und meinen Kindern ermöglichen will. Welche Werte für mich wirklich zählen. Ist es das tolle Hotel? Oder sind es nicht vielmehr die Veränderungen (in einem selbst), die das Reisen mit sich bringt? Manchmal denke ich, dass ich für andere, nach außen hin betrachtet, so viel weniger habe als früher und dass vermutlich viele meiner Bekannte denken, dass es ein Fehler war sich zu trennen und die komfortablen Lebensumstände aufzugeben. Dabei fühle ich, dass ich so viel mehr habe. Ich habe die Möglichkeit so zu leben, wie ich es will und wie ich es für wertvoll halte. Und das versuche ich jeden Tag umsetzen. Nicht erst ab Silvester. Sondern immer. Jetzt. Genau in diesem Augenblick, mit diesem Blogg tue ich es. Ich bin glücklich.
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