Dienstag, 29. Dezember 2015
Hand auf`s Herz
Eben las ich folgendes Posting:

"Trau dich."
flüstert das Herz.

"Noch nicht genug
auf die Fresse
gekriegt?"
fragt das Schicksal.

Es ist wohl der älteste Kampf der Welt. Vielleicht in etwas grobe Worte gepackt.
Ich mag die Aufforderung, immer meinem Herzen zu folgen, auch wenn ich in der Vergangenheit schön desöfteren die Fresse poliert bekommen habe. Vom Schicksal. Dass das klar ist. Ein stummer Trotz in mir weigert sich hartnäckig mein Leben nun anders leben zu wollen. Ich glaube dieses "Geh´wohin dein Herz dich trägt" - auch ein übrigens tolles Buch von Susana Tamaro - sollte der einzige Wegweiser im Leben eines jeden sein.

Dennoch, wenn ich mich umsehe, dann fühle ich mich manchmall umzingelt von Menschen, die vieles tun. Was sie aber nicht tun, ist ihrem Herzen zu folgen. Sie verharren in Gewohnheiten, Bequemlichkeiten und reden sich offenbar erfolgreich ein, ein selbstbestimmtes Leben zu führen.

Eines finde ich muss klar sein: Der Weg des Herzens impliziert nicht, dass in der Folge das Leben immer einfach, schön und glücklich verläuft. Das muss es zwangsläufig nicht bedeuten. Natürlich liegen auf diesem Weg Stolpersteine, mühsame Anstiege. Ja. Aber wenn ich eine Entscheidung aus tiefster Überzeugung treffe und damit für mich einstehe, dann ist der Weg vielleicht anstrengend. Aber er ist auch authentisch und ich gehe ihn, weil ich fühle, dass er richtig für mich ist.

Mit dem Bewusstsein für dieses Gefühl halte ich es dann lieber hiermit: "Wenn dir jemand auf die Wange schlägt, dann halte ihm die andere Seite hin."

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Dein Wort in Gottes Ohr :)
Danke das du deine Gedanken mit uns teilst. Folge deinem Herzen, auch wenn es durchs Feuer geht. Mein größter Respekt für jeden der das tut.

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